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Sachstand Pumptrack-Projekt

Sachstandsbericht Pumptrack-Projekt vom 16.06.2021

Im Februar 2020 stellte die Fraktion Bündnis 90/die Grünen im Ausschuss für soziale und kulturelle Angelegenheiten einen Antrag auf Errichtung eines Pumptracks in Nortorf. Damals wurde die Beschlussfassung über diesen Antrag bis nach der Sommerpause zurückgestellt.

Am 15.09.2020 stellte die Fraktion Bündnis 90/die Grünen erneut den: „Die Errichtung eines Pumptracks in Nortorf solle grundsätzlich gewollt und begrüßt werden.“ Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen. Unterstützung erhielten die Antragsteller durch Bernd Schmidt von der Radsportgemeinschaft Nortorf, der mit Hilfe einer Präsentation anschaulich über Möglichkeiten einer Pumptrack-Nutzung referierte.

Es wurde eine Arbeits- bzw. Projektgruppe gebildet, die sich bislang aus Vertretern der Fraktionen, des Seniorenrats und der Radsportgemeinschaft zusammensetzt. Sie soll Art, Umfang und das Konzept des Pumptracks entwickeln.

Diese Projektgruppe hat während verschiedener Treffen vor Ort am Galgenbergsweg das Gelände gesichtet und aufgeteilt: Es soll neben dem Asphalt-Pumptrack einen Bereich für Zuschauer/Siegerehrungen und evtl. einen mobilen Kiosk o.ä. geben, außerdem Toiletten für Auswärtige sowie eine weitere Modulfläche, auf der beispielsweise ein Basketballfeld (oder zumindest ein Basketball-Korb), eine Kletterwand und vielleicht Trial-Hindernisse (spezielle Hindernisse für Mountainbikes) errichtet werden können. Überzähliger Aushub, der beim Bau des Pumptracks entsteht, bleibt im hinteren Bereich liegen und kann später für den Aufbau eines Dirttracks (eine Geschicklichkeits-Strecke für Mountainbikes aus Sand) benutzt werden, dessen Errichtung einer losen Gruppierung von RadsportlerInnen in eigenständiger Arbeit überlassen werden soll.

Die Projektgruppe plant einen Asphalt-Pumptrack für AnfängerInnen und Fortgeschrittene, der aber auch für Leistungssportler interessant ist. Er soll also eine einfache Bahn für Kinder bzw. Senioren enthalten und einen großen Pumptrack, der für normale RadsportlerInnen befahrbar ist, aber auch Anreize für Könner bietet. Dieser soll möglichst wettkampffähig sein, also von zwei FahrerInnen zeitgleich und gegengleich befahrbar sein, soweit das auf der zur Verfügung stehenden Fläche machbar ist.

Mit Hilfe der Verwaltung wurde ermittelt, dass am Galgenbergsweg bereits elektrische Leitungen verlegt wurden, sodass um den Pumptrack herum vier Lichtmasten, bestückt mit Kameras, aufgestellt werden können. Wasser- bzw. Abwasserleitungen dagegen fehlen bisher, sind aber evtl. auch nicht notwendig.

Das Vorhaben der Projektgruppe, sich andere vergleichbare Anlagen anzusehen und sich dabei von Experten vor Ort über positive und negative Erfahrungen damit aufklären zu lassen, scheiterte an den Einschränkungen durch die Corona-Epidemie.

Am 09.04.2021 traf sich die Projektgruppe am Galgenbergsweg mit einer Vertreterin einer Firma, die Pumptracks plant und baut, um sich die Gegebenheiten vor Ort gemeinsam anzusehen und sich von ihr beraten zu lassen. Bevor ein Entwurf für einen Asphalt-Pumptrack mit Kostenschätzung zu erstellt werden könnte, müsste jedoch vorab eine Projekt-Vorplanung in Auftrag gegeben werden. Daraufhin wurden Fachdatenkarten des Geländes am Galgenbergsweg an zwei weitere Pumptrack-Erbauer gesandt mit der Bitte, (möglichst kostenlos) eine Entwurfsskizze mit Kostenschätzung zu erstellen. Nach mehreren Wochen (wegen Arbeitsüberlastung) wurde von einer der Firmen eine telefonische Kontaktaufnahme in nächster Zeit in Aussicht gestellt.